Anders als seine Vorfahren schmiedet Wagenhofer heute keine Waffen mehr.

Es sind Kunstobjekte für Haus und Garten, die von seinen Kunden angefragt werden. Gartenfackeln, Wasserspeier, Kerzenleuchter oder Feuerschalen, aber auch Sonderanfertigungen für das historische Burgfest sind dabei. Und wenn - wie jedes Jahr am zweiten Juliwochenende - oben auf der weltlängsten Burg drei Tage lang gefeiert wird, ist auch der Schmied mit seiner Frau Gerlinde ganz vorne dabei. In der Rolle des Herzogpaares eröffnen sie das mittelalterliche Treiben, bei dem das Leben zu Zeiten Herzog Wilhelms IV. möglichst detailgetreu nachgestellt wird. Genau jenes Herzogs, der 1516 das Wasserrecht für die Hammerschmiede beurkundete. Ein Recht, das bis heute Bestand hat und Grundvoraussetzung für den gewerblichen Erfolg der Hammerschmiede war.