Tittmoning

Geschichte hautnah in Tittmoning

Von Burghausen geht es unweit der Salzach, die die natürliche Grenze zwischen Deutschland und Österreich bildet, in Richtung Süden. Hier, wo sich der Blick auf das Salzachbecken sowie die Berge des Salzkammerguts und des Chiemgaus weiter, führt der Benediktweg durch eine historisch bedeutsame Region: den „Rupertiwinkel“. Dieses Gebiet war von 1328 bis 1803 Teil des Erzstifts Salzburg und auch die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt im Kirchdorf Asten befand sich bis 1816 im Besitz des Stifts Nonnberg in Salzburg. Sie ist eines der größten gotischen Gotteshäuser im südostbayerischen Raum. In Tittmoning zeugen die mittelalterliche Burg und der 300 Meter lange Stadtplatz im Inn-Salzach-Baustil von einer großen Vergangenheit. Besonders gut lässt sich die Grenzstadt im Rahmen einer Führung erkunden: So etwa die 1234 erbaute Burg, die einst den Salzburger Fürsterzbischöfen als Sommerresidenz diente und heute das Gerbereimuseum und das „Museum Rupertiwinkel“ beherbergt. Auch ein Spaziergang an der fast vollständig erhaltenen Stadtmauer ist zu empfehlen. Papst em. Benedikt XVI. behielt Tittmoning immer in bester Erinnerung und bezeichnete es als „das Traumland meiner Kindheit“.

 

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