Vor 20 Jahren,

als die Wagenhofers vor der Frage standen, ob sie den historischen Betrieb vom kinderlosen Onkel übernehmen sollten, überlegten sie nicht lange. Frank hatte schon als kleiner Junge an der Seite des Großvaters die Kunst des „Eisenbändigens“ erlernt. Spätestens beim Teamschmieden, wenn alle Teilnehmer rund um den Amboss stehen und selbst auf ein glühendes Eisen einhämmern dürfen, wächst der Respekt vor diesem Handwerk - und dem Taktgefühl, das man beim Schmieden zweifelsohne beweisen muss. „Der Schmied war aber nicht nur durch das Anfertigen von Waffen sehr angesehen, er war auch einer der wenigen, die warmes Wasser hatten“, erzählt Frank zum Abschluss. Und er war vermutlich auch der einzige, der Bier „stacheln“ konnte…