Wanderung zum Salzachdurchbruch

Wildromantisches Naturschauspiel


Kurz vor der Mündung in den Inn bietet die Salzach zwischen
Burghausen und Hochburg-Ach (Österreich) ein wildromantisches
Naturschauspiel, den Salzachdurchbruch. Die Salzach hat
sich hier nach der letzten Eiszeit etwa 70 Meter tief in den Flinzsand
eingegraben und hinterlässt einen imposanten Steilhang
mit zahlreichen Höhlen, in denen die seltene Äskulapnatter, Dohlen,
Fledermäuse und Uhus leben. Die Höhlenwände zeugen von 4 Millionen
Jahren Erdgeschichte, fossile Blattabdrücke und Braunkohlen-Flöze sind
Relikte vergangener Sumpfwälder.

Auf der österreichischen Seite der Salzachbrücke geht es viele Stufen hinauf zu einem herrlichen Aussichtspunkt mit Blick auf die weltlängste Burg und Burghausen. Von hier führt der Weg bergauf zu einer natürlichen Steinbrücke, der so genannten „Keltenburg“.
Durch einen naturbelassenen Hangwald wandert man abwärts zum
Salzachufer und zum Salzachdurchbruch. Im Flussbett der Salzach liegen -
ebenfalls sehenswert - der imposante Kreuzfelsen und der „Hund“, ein aufgeschütteter Damm aus Granitblöcken.