Innradweg 14a: Marktl - Simbach am Inn

Der Innradweg ist innerhalb des Europareservates Unterer Inn als „Naturerlebnisweg“ ausgewiesen – ein Genuss für Radler und Naturfreunde.


  Bergham Der Innradweg ist innerhalb des Europareservates Unterer Inn als „Naturerlebnisweg“ ausgewiesen – ein Genuss für Radler und Naturfreunde. Der Naturerlebnisweg wird durch den Silberreiher auf den Radwegschildern symbolisiert. Von Marktl führt der Weg über Stammham und Seibersdorf nach Bergham. Vom kleinen Vogelbeobachtungsturm und der kleinen Vogelbeobachtungshütte dort, kann ungestört das Treiben auf dem Wasser beobachtet werden. Beeindruckend schön ist auch der Blick auf die Inn-Salzach-Mündung. Kirchdorf am Inn Ab Bergham geht es am Inn entlang bis Gstetten. Lukrative Ausflugsziele lohnen sich, hier den Innradweg zu verlassen. Auf Nebenstraßen radelt man zum Julbacher Schlossberg und erreicht die unterirdischen Gänge der ehemaligen Burg. Einer Legende nach führten sie unter dem Inn hindurch hinüber nach Österreich. Auf der Weiterfahrt nach Kirchdorf am Inn empfiehlt sich, die Pfarrkirche zu besuchen. Die schmiedeeisernen Lilienbeschläge an der Sakristeitüre und der rote Marmor-Taufstein stammen beide noch aus dem 15. Jahrhundert. Wieder zurück in Gstetten geht es auf den Inndamm entlang, weiter zum „Lago“, dem Kirchdorfer Waldsee. Simbach am Inn In der Grenzstadt Simbach a. Inn bietet es sich an, Rast zu machen und zu übernachten. Bevor man das liebevoll restaurierte Jugendstil-Rathaus, das Bürgerhaus – ein sehr schönes Backsteingebäude - und das Heimatmuseum besichtigt, lohnt es sich, im Ortsteil Erlach die 500 Jahre alte Pfarrkirche Maria Himmelfahrt zu besuchen. Sie gilt als eine der künstlerisch bedeutendsten Dorfkirchen Ostbayerns. Ein absolutes Muss ist eine Wanderung zum 549 m hohen Schellenberg. Er ist die höchste Erhebung in Niederbayern südlich der Donau. Von hier oben genießt man einen wunderschönen Ausblick hinüber ins österreichische Braunau.