Kloster und Pfarrkirche in Au am Inn

Ein kunsthistorisches Baudenkmal erster Güte, das sich völlig harmonisch in die Landschaft einfügt.


Kloster:

Wer über den Stampflberg kommt, erblickt – idyllisch eingebettet in eine Innschleife – das Kloster Au. An klaren Tagen reicht der Blick über das schöne Inntal bis zur Zugspitze. Um 1122 gründete Erzbischof Konrad I. von Salzburg das Augustiner-Chorherrenstift Au a. Inn.

Das Kloster und das nahe gelegene Schloss am Stampflberg sind kunsthistorische Baudenkmäler erster Güte. In der Klosterkirche sind vor allem die Kanzel (1717 entstanden), die Rokokoseitenkapellen mit einer Pietà (aus dem Jahre 1737) sowie zahlreiche Epitaphe bemerkenswert. Das Kloster wurde 1803 im Zuge der Säkularisation aufgelöst. Die kulturhistorisch bedeutsame, von Domenico Christoforo Zuccalli entworfene Kirche wurde Pfarrkirche, das Kloster gelangte in Privatbesitz.

Joseph Ratzinger und sein Bruder Georg nahmen hier schon in deren Kindheit Klavierunterricht.

 

Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt und St. Felicitas:

Sehenswert ist die Kirche Mariä Himmelfahrt und St. Felicitas in der Klosteranlage in Au am Inn. Die Kirche war ursprünglich eine gotische Hallenkirche. Heute stellt sie eine barocke Wandpfeilerkirche mit Chorraumrotunde (1719) dar. Juwele sind der Hochaltar, die Kanzel, die Rokokoseitenkapellen und die vielen Epitaphe. In der Klosterkirche wurden die römische Märtyrerin Felicitas und ihre sieben Söhne verehrt.