Kloster Raitenhaslach

Das Barockjuwel vor den Toren der Stadt Burghausen


Vor den Toren der Stadt sind weitere Kunstschätze zu besichtigen, wie z.B. das ehemalige Zisterzienserkloster Raitenhaslach, welches das erste Zisterzienserkloster auf altbayerischem Boden war (Gründung 1146). Im Jahre 1803 wurde die Abtei säkularisiert.

Der Stadtteil Raitenhaslach wurde 1978 eingemeindet und liegt in einer Salzachschleife, eingebettet in unberührter Natur. Das ehemalige Kloster befindet sich seit 2004 im Besitz der Stadt Burghausen. Seitdem wurden die Außenanlagen neu gestaltet und Freiflächen für wechselnde Kunstausstellungen angelegt. 

Das Kloster Raitenhaslach wurde im Sommer 2016 seiner Bestimmung zurückgeführt. Es ist wieder geöffnet für Wissenschaft und Lehre, innere Einkehr und Begegnungen. Das einstige Zisterzienserkloster ist nach kurzer aber aufwendiger Restaurierung jetzt TUM Akademiezentrum Raitenhaslach. Es können Konferenzen, Tagungen und Seminare abgehalten werden. Führungen durch das Kloster können über das TUM Akademiezentrum gebucht werden. 

Lohnenswert ist auch der Besuch der über 800 Jahre alten Klosterkirche Raitenhaslach. Aufgebaut auf einem romanischen Kern hinterlässt der grandiose barocke Raum mit seiner Rokoko-Ausstattung einen überwältigenden Gesamteindruck: "Raitenhaslach gehört nicht zu den abgeklärtesten Kirchen des bayerischen Barock, aber zu den köstlichsten und liebenswertesten, ob der Zusammenstellung seiner Schätze." Führungen durch die Klosterkirche und die Außenanlagen können bei der Burghauser Touristik gebucht werden.