Kloster Gars am Inn & Klostergärtnerei

Geschichte, Kunst und lebendige Gartenkultur


Das Kloster Gars am Inn ist ein historisches Kleinod, das weit über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt ist. Im Zentrum steht die barocke Kirche Mariä Himmelfahrt, umgeben von den traditionsreichen Klostertrakten und der Klostergärtnerei – ein Ort, an dem Geschichte, Kunst und Natur harmonisch zusammenfinden.

Gegründet wurde das Kloster bereits 768. Im Jahr 1128 reformierte Konrad I. von Salzburg das Augustiner-Chorherrenstift, ähnlich wie das bekannte Kloster Au. Im 17. Jahrhundert verliehen italienische Künstler dem Kloster und der Kirche ihre heutige barocke Schönheit. Besonders sehenswert sind die Steinguss-Pietà (ca. 1430), das historische Chorgestühl (um 1600) und der Salzburger Altar, in dem die Gebeine des seligen Kaspar Stanggassinger (gest. 1899) aufbewahrt werden. Zahlreiche Votivgaben zeugen von der lebendigen Verehrung dieses Seligen aus Berchtesgaden.

Die Felixkapelle beherbergt die Gebeine des Märtyrers Felix und ist im Rahmen von Führungen zugänglich. Heute leben 29 Patres und Brüder des Redemptoristenordens im Kloster, die das geistliche Leben aktiv gestalten.

Ein besonderes Highlight ist die Klostergärtnerei Gars mit ihrem Leitgedanken „Die Schöpfung bewahren“. In den Gewächshäusern und den barocken Klostertürmen zeigt sich das Zusammenspiel von Tradition und Fortschritt – ein Ort, der Natur, Kunst und spirituelles Erleben miteinander verbindet.

Besucher können hier nicht nur die vielfältige Pflanzenwelt bestaunen, sondern auch die besondere Atmosphäre eines lebendigen Klosters spüren – ein perfektes Ziel für Kultur-, Natur- und Gartenfreunde.

Es gibt auch ein Klostercafé. 

Gästebefragung

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