Das Kloster Gars am Inn mit Blumengarten, © Elisabeth Kühlechner

Frühes Barock in Altbayern


Kloster Gars am Inn

Ein schönes Kloster am Inn mit der Kirche Mariä Himmelfahrt und einer barocken Klostergärtnerei, das weit über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt ist.


Italienische Künstler formten im 17. Jahrhundert die Klostertrakte sowie die Kirche Mariä Himmelfahrt zu ihrer jetzigen Schönheit. Interessant an der Klosterkirche sind vor allem die Steinguss-Pietà sowie das Chorgestühl. Im „Salzburger Altar“ ist der vergoldete Schrein mit den Gebeinen des Kaspar Stanggassinger (gest. 1899) eingefügt.

Als die Redemptoristen 1899 ein Ordensgymnasium eröffneten, wurde Kaspar Stanggassinger zum Seminardirektor ernannt. Wenige Tage später starb der 28-jährige Pater an einer Blinddarmentzündung. 1988 wurde er von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.